Elektronischer Personalausweis und Onlineshopping

Februar1

Im Dezember letzten Jahres hat der Bundestag die Einführung des elektronischen Personalausweises beschlossen. Ab November 2010 sollen nun alle Bürger mit diesem neuen Mittel der Identifikation ausgestattet werden.

Grund ist unter anderem eine Erhöhung der Sicherheit bei Einkäufen über das Internet.

Der Online-Einkauf soll durch den elektronischen Personalausweis, auch ePass genannt, erleichtert werden, da mit dem neuen Dokument die Einkäufe elektronisch unterschrieben werden können.

Für den Shopbetreiber würde das ein höheres Maß an Sicherheit bedeuten und nahezu eine Garantie, dass seine Waren auch wirklich bezahlt werden, da der Käufer durch seine elektronische Unterschrift zur Haftung gewungen werden könnte.

Doch ist die Sicherheit auch wirklich garantiert?

Viele Stimmen, unter anderem der Chaos Computer Club, stellen sich gegen den neuen Personalausweis. Wie bei allen anderen elektronischen Verfahren ist auch dieses stark fehleranfällig und bietet viele Möglichkeiten für Datenverlust oder auch Datenraub.

„Was laut Starbug den Rahmen wirklich sprengt, ist allerdings der Umstand, dass der Chip im Inneren des neuen Ausweises beschreibbar sein wird. Gleichzeitig existieren tausende Stellen, die diesen Chip beschreiben können. Von Meldeämtern bis hin zu Auslandsvertretungen kann der Chip in vielen Vertretungen der Bundesregierung neu beschrieben werden. Das gesamte Konzept des sicheren Einkaufs im Internet sei damit hinfällig, so die Hacker.“ Quelle: www.golem.de

Mehr Sicherheit beim Onlineshopping wird nun auch in Zukunft nur eine leere Versprechung bleiben.

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