Externe Domains aufschalten

April13
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Als „externe Domains“ bezeichnen Webhoster in der Regel Domains, die bei einem externen Domainhoster (z.B. United Domains) liegen und auch nicht umgezogen werden sollen, sondern per DNS Eintrag auf das Webhosting verweisen und dort dann ausgeliefert werden.

So hatte ein Kunde diverse Domains bei einem Domainhoster registriert, auf den wir keinen Zugriff haben. C & C sollte Webhostings einrichten und die Inhalte aufbereiten und über die Hostings bereitstellen.

Bei der Auswahl der Webhostings musste also darauf geachtet werden, ob das „Aufschalten von externen Domains“ überhaupt möglich ist (musste zumeist telefonisch erfragt werden), und wenn ja, ob Zusatzkosten entstehen. Hier ist die Preisspanne übrigens enorm, akzeptabel erschienen mir aber noch 0,25 Euro pro Domain und Monat zusätzlich. Es gab aber auch Hoster, die das Aufschalten gar nicht anbieten oder dafür jährlich pro Domain 25,00 Euro in Rechnung stellen!

Nach Erhalt der Zugangsdaten müssen dann auf dem Server die externen Domains eingerichtet werden. In den wenigsten Fällen kann dieses in der Administrationsoberfläche selber erledigt werden, aber z.B. 1blu bietet diesen Menüpunkt an und das Einrichten der externen Domains ist ein Kinderspiel, die dazugehörigen Unterordner auf dem Server werden gleich mit eingerichtet. Bei anderen Webhostern mussten die externen Domains per Mail mitgeteilt werden, damit der Webhoster selber die Domains und auch die Ordner anlegt, wiederum andere legen nur die Domains an, die Ordner auf dem Server müssen manuell hinzugefügt werden.

Eine besondere Herausforderung sind für die Webhoster die IDN Domains, also z.B. ganz-münchen.info mit dem Umlaut. „Internationalized Domain Names„, kurz IDN-Domains, bieten die Möglichkeit auch Sonderzeichen in den Domainnamen mit aufzunehmen. Seit dem 16. November 2010 besteht diese Möglichkeit, so dass 93 zusätzliche Buchstaben in den Domains zugelassen sind. Die Umsetzung vom Server erfolgt dann über den ACE-String, ein Konvertierer steht zum Beispiel bei der Denic zur Verfügung.

Ein gesonderter Hinweis an die Webhoster war nahezu immer nötig, und selbst dann stellte es den einen oder anderen Webhoster vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Eine Konvertierungsmöglichkeit bietet die Denic zum ACE-String, der dann beim Webhosting eingerichtet werden kann (xn--mnchen-yhb.de).

Für den DNS-Eintrag beim Domainhoster erhält man dann vom Webhoster (gerne auch erst auf Nachfrage) die IP-Adresse oder den/die Nameserver, die dann hinterlegt werden müssen. Aber auch hier lauern Fallstricke: So kann nicht jeder Webhoster automatisch die Ansprache per IP-Adresse ausführen, so dass auch hier beim Webhoster nochmal gesondert hingewiesen werden muss.

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Über den Autoren:

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Als Mitglied der Geschäftsführung berät und coacht Andreas Horn seit sieben Jahren Unternehmen und Führungskräfte als Fachberater für Suchmaschinenoptimierung, Google Adwords und Affiliate-Marketing.
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