Adobe Edge Animate – Ein Überblick

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April20

Nachdem bereits 2011 offiziell das Ende der Webanimations-Software „Flash“ eingeläutet wurde, indem Adobe verkündete den Support des Flash Players für mobile Endgeräte und langfristig auch für den Desktop einzustellen, standen vor allem Web-Designer ohne tiefergehende Programmierkenntnisse vor dem Problem, plattformübergreifende Webanimationen realisieren zu können. Allerdings veröffentlichte Adobe im gleichen Zeitraum bereits eine Alternative, die auf Basis der populären JavaScript-Library „jQuery“ zum neuen Platzhirsch unter den Web-Animationstools werden sollte. Heute, rund 4 Jahre nach dem First-Release, kann man sagen dass „Adobe Edge Animate“ bereits so ausgereift ist, dass man ohne wenn und aber von einem sehr guten Allrounder sprechen kann. Doch was kann das Tool eigentlich genau? Wir betrachten es einmal aus Sicht eines Designers.


Benutzeroberfläche und Handhabung

Mit der Einführung von HTML 5 und CSS 3 und den damit einhergehenden CSS-Transitions, bieten seit einiger Zeit die guten alten Webstandards die Möglichkeit zu interaktiven Animationen. Davon beflügelt wurde in der Coder-Szene bereits frühzeitig mit Animations-Bibliotheken und -Frameworks experimentiert. Beeindruckende Ergebnisse ließen nicht lange auf sich warten.
Die eher visuell orientierten Designer und Animationskünstler hingegen, konnten sich mangels professioneller Tools, eine Zeit lang jedoch leider noch nicht auf dieser Spielwiese austoben. Genau das hat Adobe mit Edge Animate geändert.

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Produktionsschulung

geschrieben von
April17

Am 26.03.2015 fand in der Werbeagentur VSF&P ein interessanter Workshop, für die eigenen Auszubildenden, statt. Durch eine Klassenkameradin meiner Berufsschulklasse, die ihre Ausbildung in dieser Agentur macht, hatte ich das Glück, daran teilnehmen zu dürfen. Der Workshop sollte die Inhalte des Lernfelds 10 „Produktion“ des letzten Lehrjahres umfassen und das tat er auch! Mit dem Betreten des Konferenzraumes merkte ich, dass ich die „Online-Welt“ nun verlassen hatte und heute mit den klassischen, eher fremden, Werbemitteln zu tun haben würde. Der gesamte Tisch war mit zahlreichen Beispielen von Flyern, Postern und vielem mehr bedeckt. Der Konferenzraum war mit etwa 20 Leuten aus verschiedenen Agenturen besetzt. Los ging‘s mit dem Thema Workflow bei der Abwicklung eines Druckauftrages und der Druckvorstufe. Von beispielhaften Druckanfragen bis zu den verschiedenen Farbsystemen wurde alles einmal angeschnitten. Schnell merkte ich, dass ich von all diesen Abläufen sowie Fachwörtern noch nie etwas gehört hatte – umso spannender! Im weiteren Verlauf lernten wir die fünf verschiedenen Druckverfahren, die Prozesse der Papierherstellung und die verschiedenen Papiersorten sowie die Weiterverarbeitung und die Qualitätskontrolle, kennen. Trotz der vielen neuen Informationen war es unproblematisch, der Workshop-Leiterin (Suasanna Dübbers, Produktionerin, VSF&P)  zu folgen, denn alle Teilnehmer wurden jederzeit mit einbezogen, konnten Fragen stellen und ihre eigenen Erfahrungen austauschen. Zeitweise wurden verschiedene Beispiele gezeigt und herumgegeben. Beeindruckend waren die haptischen Wahrnehmungen der Werbemittel. Doch am spannendsten war der Abschluss. Wir bekamen drei verschiedene „Kundenaufträge“ und konnten das zuvor gelernte Wissen anwenden. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Produktion sehr viel Kreativität fordert und einen großen Spielraum in der Gestaltung lässt. Ich bin gespannt, was wir im Unterricht zu dem Fach „Produktion“ noch lernen werden. Allerdings bin ich froh, mich weiterhin hauptsächlich mit Online-Marketing beschäftigen zu dürfen.