Studienfahrt nach London

Mai19

Am 04.05.2015 in der Früh oder besser gesagt Nacht ging es endlich los. Die Klasse der Medienschule Hamburg begab sich auf Studienfahrt. Das Einchecken am Flughafen Hamburg sowie der Flug nach Gatwick verliefen reibungslos. Alle waren noch ziemlich müde, aber trotzdem hoch motiviert London zu erkunden.  Um das zahlreiche Gepäck loszuwerden, fuhren wir erst einmal gemeinsam ins Hotel.

Erste Eindrücke von London

Im Anschluss ging es direkt zum Sightseeing. Erster Anlaufpunkt war der Buckingham Palace. Dort wollten wir ursprünglich den Wachwechsel anschauen. Da die Prinzessin in der Nacht zuvor jedoch ihr zweites Kind geboren hatte, war dort auch dementsprechend viel los. Aus dem angedachten „kleinen“ Wachwechsel wurde dann eine ganze Parade von Soldaten, begleitet von der Polizei, Pferden und Musik. Den Rest des Tages verbrachten wir mit langen Spaziergängen und Besuchen von kulturellen Sehenswürdigkeiten. Durch den Schlafmangel sowie der Menschenmassen in London erwies sich der erste Tag in London als sehr anstrengend und wahnsinnig teuer, aber auch als sehr beeindruckend. Zurück im Hotel konnten wir endlich einchecken. Beim Beziehen der „Hotelzimmer“ erlangten wir zunächst einen kleinen Kulturschock. Die Zimmer waren äußerst klein und spartanisch eingerichtet. Aber gut, außer schlafen wollten wir hier ja auch nicht weiter viel machen. Also flüchteten wir am ersten Abend direkt wieder in einen netten Pub und tranken in großer Runde gemütlich ein Bier.

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Agenturbesuche

Am zweiten Tag fuhren wir gleich morgens zu der Werbeagentur BMB. Das Besuchen von verschiedenen Agenturen war schließlich Anlass dieser Studienfahrt. Meinen Erwartungen zu Trotz wurden wir dort sehr freundlich empfangen, herumgeführt und bekamen eine ausgiebige Präsentation über das Arbeiten und die Projekte sowie Kunden der Agentur. Da unter anderem TUI einer der Kunden ist, haben wir das Briefing erhalten, durften uns Gedanken über eine mögliche Werbemaßnahme machen und bekamen dann das Ergebnis der Agentur zu sehen. Es war spannend zu erleben, dass die Arbeit in einer klassischen Werbeagentur wirklich genau das beinhaltet, was wir auch in der Berufsschule lernen. Auch der zweite Agenturtermin an diesem Tag sowie alle folgenden am Mittwoch und Donnerstag waren sehr interessant. Wir hatten das Glück, sehr große und bekannte Agenturen wie Young & Rubican, Posterscope,  Adam & Eve ddb und FCB  infern besuchen zu können. Insgesamt kann man sagen, dass alle Agenturen beeindruckende Arbeiten vorzuweisen hatten. Von TV Spots bis Plakate für große Marken war alles dabei. Fast alle Agenturen arbeiten, anders als üblicherweise in deutschen Werbeagenturen, in Teams zusammen. Die Büroflächen sind offen gehalten. In der größten Agentur saßen über 300 Angestellte in einem riesigen Raum zusammen. Dementsprechend war dort auch die Lautstärke. Aus dem Chaos an den jeweiligen Arbeitsplätzen schlussfolgerte ich mir einfach große Kreativität, welche sich auch in den Werbemaßnahmen widerspiegelte. Bemerkenswert war außerdem die Einrichtung der kreativ Agenturen. Die Mehrzahl war sehr wohnlich eingerichtet. Oft waren verschiedene Themenzimmer vorzufinden. In den Londoner Agenturen wird scheinbar sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Angestellten sich wohl fühlen und gerne Zeit auf der Arbeit verbringen. Fünf Mitschüler hatten das Glück, durch Auslosen, Google besuchen zu dürfen. Dieser Besuch überstieg wohl alle Erwartungen. Erfreulicherweise konnten sich davon alle Mitschüler durch zahlreiche Bilder überzeugen. Von einem eigenen Fitnessstudio über Massageräume und kostenlosen Restaurants hatte Google einiges zu bieten. Anfangs hatte ich die Befürchtung, durch meine „eingeschränkten“ Englischkenntnisse nicht allzu viel verstehen zu können. Doch dies war gar kein Problem. Mit jedem Besuch wurde mein Verständnis größer.  Der Aufenthalt in London und die gesammelten Eindrücke haben mich in meinem Vorhaben bestätigt, zukünftig einen kleinen Auslandsaufenthalt zu planen, um meine Englischkenntnisse weiter auszubauen.

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Freizeit

Zwischen den Agenturterminen hatten wir viel Zeit zur freien Gestaltung. Da London, anders als Hamburg, kein richtiges Zentrum hat, sondern überall zahlreiche große Einkaufstraßen und Attraktionen, konnten wir zur jeder Gelegenheit viel unternehmen. Leider erwies London sich als erschreckend teuer. Daher war es kaum möglich, shoppen zu gehen oder Andenken mitzubringen. Den Gerüchten, in London würde es so viel Regnen, zum Trotz, hatten wir viel Sonnenschein und so war langen Spaziergängen durch Londons bunte Parks und Viertel nichts zu entgegnen. Wie schon am ersten Tag vermutet, gestalteten wir uns die Tage außerhalb des Hotels und konnten somit viele positive Eindrücke sammeln. Auch die vielen Märkte waren eine ganz neue Erfahrung. Besonders toll waren der Kreativmarkt, auf dem Privatpersonen ihre selbstgemachten Arbeiten wie Schmuck und Bilder zum Kauf anboten oder der Portobello Market,  welcher hauptsächlich Second Hand Ware anbot. Da unser Hotel sehr zentral gelegen war und die Agenturen quer verteilt durch die ganze Stadt lagen, haben wir viele schöne Ecken Londons erkunden können.

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