Erfolgreiches Retargeting

Februar23

In diesem Artikel befassen wir uns mit dem Thema Retargeting und besonders mit der Frage:

 „Was macht erfolgreiches Retargeting erfolgreich?“

Retargeting oder auch Remarketing genannt bezeichnet eine Form des Online Marketings, die sich mit der erneuten gezielten Ansprache von Nutzern befasst, die zuvor auf einer Website, meist durch Cookies, markiert wurden.

Der Begriff Retargeting setzt sich aus den englischen Wörtern „re“ und „targeting“ zusammen und bedeutet so viel wie wiederzielend.

Durch die erneute Ansprache der Nutzer steigt der wiedererkennungswert der Anzeige und somit die Qualität des Kontakts zu dem Nutzer. In der Regel hat die Anzeigenschaltung durch Retargeting eine höhere Klickrate als andere Display-Anzeigen.

Allgemein bedeutet dies, dass man die über einen Nutzer gesammelten anonymisierten Daten dazu nutzt diesen möglichst gezielt anzusprechen. Die Menge und Art der gesammelten Daten kann dabei entscheidend zu dem Erfolg einer Kampagne beitragen.

Für erfolgreiches Remarketing ist aufdringliche Dauerbeschallung durch Anzeigen in der Regel eher kontraproduktiv. Die Art und Weise wie man den Nutzer anspricht ist eher entscheidend.

Im Folgenden wird beispielhaft gezeigt, wie man Retargeting einsetzen kann, um Werbekampagnen kreativ und erfolgreich zu gestalten.

 

Produktanzeigen

Die wohl verbreiteste Form des Retargetings ist die mit bereits angesehenen Produkten. Dabei werden in den Bannern Produkte oder Dienstleistungen gezeigt, die sich der Nutzer zuletzt angesehen hat. So kann man den Nutzer erneut daran erinnern, dass er sich die gefragten Produkte bereits angeschaut hat und ihn so möglicherweise doch davon überzeugen diese zu kaufen.

In der Regel werden diese Anzeigen mit Hilfe eines Produktdatenfeeds und den entsprechenden Tools zur Dynamisierung von Werbemitteln, automatisch auf den Nutzer abgestimmt, erzeugt.

 

Crossselling

Eine weitere Möglichkeit zur Nutzung dieser Produktinformationen ist unter anderem, dass man Nutzer anspricht, die bereits ein bestimmtes Produkt gekauft haben. Diese Informationen kann man dann wiederum dazu nutzen, um jedem Nutzer individuell ergänzende Produkte zu zeigen, die das gekaufte Produkt unterstützen. Dies könnte der passende Toner zu einem gekauften Drucker sein.

Auch bei dieser Form des Retargetings wird wieder ein Produktdatenfeed genutzt. Allerdings muss dieser Datenfeed zusätzlich mit den entsprechenden Informationen für das Crossselling angereichert werden.

 

 

Verbrauchsgüter

Werden in einem Shop eher Verbrauchsgüter wie Lebensmittel oder Zahnpasta verkauft, so kann man in der Regel gut abschätzen, wie lange der Käufer braucht um diese Produkte zu verbrauchen.

Auf dieser Information hin, kann dann die Schaltung der Anzeigen genau ausgerichtet werden. Ist der Verbrauch auf 7 Tage ausgerichtet, kann die Schaltung der Anzeigen nach diesen 7 Tagen beginnen um den Nutzer gezielt auf die verbrauchten Waren anzusprechen und ihn so zum erneuten Kauf anregen.

 

Rabatt-Staffeln

Das Retargeting ist ein guter Weg um Nutzer nach und nach von den eigenen Produkten zu überzeugen.

Eine Möglichkeit den Kunden über den Preis von einem Kauf zu überzeugen ist, dem Nutzer mit Hilfe von  Rabatt-Staffeln nach und nach mehr Rabatte an zu bieten. Hat der Nutzer sich noch nicht für ein Produkt entschieden, so kann man ihm beispielsweise die ersten 5 Tage nach dem Verlassen der Seite (ohne Kauf) Banner ohne Rabatt zeigen.

Sind Unbenanntdie ersten 5 Tage abgelaufen, so könnte man ihm dann ein Angebot mit 5% Rabatt zukommen lassen. Lässt er sich dann innerhalb der nächsten 10 Tage nicht überzeugen, kann man ihm ein neues Angebot über 10% zeigen. So kann man es dann weiter treiben, bis es sich für einen selbst finanziell nicht mehr lohnt, oder der Nutzer einen Kauf durchgeführt hat.

Auf diesem Weg kann man nicht nur Kunden dazu anregen, die Produkte zu kaufen, sondern auch Informationen darüber gewinnen, ab welchem Preis die Kaufbereitschaft des Kunden steigt.

Natürlich muss man hier von Produkt zu Produkt entscheiden, wie viel Rabatt man zu geben bereit ist, da jedes Produkt unterschiedliche Preise, Margen, Produktionskosten etc. haben kann.

 

 

Die Datenflut

Mit der heutigen Flut an Daten sind dem Retargeting kaum Grenzen gesetzt. So kann man Geo-Targeting-Daten mit Wetterdaten kombinieren, um Anzeigen auf das Wetter bei den Nutzern ausrichten.

Ist ein Nutzer 2beispielsweise an Ski-Urlauben interessiert, kann man diesem in der Anzeige gezielt Reiseziele anbieten, an denen aktuell Schnee liegt.

Vereinfacht kann man jemandem in einer Region in der es regnet einfach ein Banner zeigen über welches man Regenschirme verkauft.

 

 

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