SEAcamp 2016 – Meine Eindrücke

April27

Am 21. April lud das SEAcamp nach Jena ins Hotel Steigenberger ein. Ziel des Branchen-Events ist es, SEA- und PPC-Spezialisten sowie „Frischlingen“ der Szene die Möglichkeiten zu geben, sich einmal im Jahr in lockerer Atmosphäre zu treffen und auszutauschen.

Im Folgenden werde ich meine Eindrücke von der Veranstaltung im Hinblick auf die Anreise, Ablauf und Organisation schildern.

Anreise

Früh am Morgen des großen Tages machte ich mich auf den Weg zum Hauptbahnhof, um mich um 03:30 Uhr mit Thomas und Amela zu treffen. Unser ICE fuhr pünktlich ab und nach etwas über 2 Std. kamen wir im südlich von Hamburg gelegenen Göttingen an. Die Zeit verlief schnell, da wir uns unterhielten und mit Musik noch ein wenig dösten. Ab Göttingen fuhr der Regio-Express-Zug, welcher einen frühzeitigen Halt in Weimar machte, da gerade Demonstrationen stattfanden und wir nicht bis nach Jena durchfahren konnten. Ein Bus des Schienenersatzverkehrs brachte uns zum Bahnhof von Jena, sodass wir nach einem kurzen Fußweg um kurz vor halb 9 im Hotel ankamen.

Ablauf, Organisation und Vorträge

Nach einem verkürzten Frühstück im Eingangsbereich startete die Veranstaltung mit der Planung der Sessions. Schon hier merkte man, dass die gelassene Stimmung ein Hauptgrund für den großen Ansturm des Events ist. Die vier Veranstalter erzählten ein paar Worte und die Redner stellten ihre Sessions kurz vor. Je nach Interesse der Teilnehmer, wurden den Vorträgen dann Räume zugeteilt.

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Insgesamt sieben Einheiten mit maximal vier nebeneinander laufenden Sessions sah der Plan vor. Auf jede Einheit von 50 Minuten kamen 10 Minuten Pause, um etwas zu trinken oder sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen. Allerdings wurde der komplette Plan, aufgrund der ungeplanten Anreiseschwierigkeiten, um 30 Minuten nach Hinten verlegt. Die Speaker waren einerseits Sponsoren der Veranstaltung und andererseits aus Agenturen.

Viele Vorträge hörten sich interessant an. Ich habe mich unter Abstimmung mit Thomas und Amela für die folgenden entschieden:

  • Anzeigenmöglichkeiten von AdWords bis XING                     11:00 – 11:50 Uhr
  • Rüstet eure Accounts für automatisiertes Bidding                  12:00 – 12:50 Uhr
  • Gebots-Strategie                                                             13:50 – 14:40 Uhr
  • The Future of Search                                                       14:50 – 15:40 Uhr
  • Account Historie – Fakt oder Phänomen                              15:50 – 16:40 Uhr
  • Anatomy of Search                                                          17:00 – 17:50 Uhr
  • Schrittweise Prozess-Automatisierung mit AdWords und Apps Scripts                                                                                                       18:00 – 18:50 Uhr

Einige Präsentationen wurden von einem Künstler begleitet, der das Gesagte in Echtzeit in eine Art Comic verwandelte. Ich fand hierbei einfach faszinierend, wie einige Menschen Informationen aufnehmen und visualisieren können.

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Um 12:50 Uhr gab es ein leckeres Mittagessen in Form eines Buffets. Von Käse-Spätzle bis hin zu Putengeschnetzeltes mit Pilzen gab es eine tolle Auswahl. Im Anschluss von drei weiteren Einheiten folgte dann die Kaffeepause.

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Nach zwei letzten Sessions ging der rein informative Teil der Veranstaltung dann um 18:50 Uhr in den Feedback- und Networking Teil über.

Allgemein waren die Vorträge im Hinblick auf den Anforderungsgrad sehr gemischt. Von Anfänger bis Experte war alles vertreten.

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In einigen Präsentationen wurde nur frontal erzählt, wobei in anderen fast ausschließlich diskutiert wurde. Diese Mischung lockerte die Sessions angenehm auf.

Als kleines Manko sei hier anzumerken, dass der große Saal nicht annähernd gefüllt wurde, hingegen die drei kleinen Räume fast immer voll ausgelastet waren.

Einblicke

Als Amela und ich uns am Nachmittag unterhielten, setzte sich einer der vier Veranstalter zu uns. Im Gespräch kristallisierte sich heraus, dass das Feedback der Besucher in die Richtung ging, die Teilnehmerzahl gering zu halten. Andernfalls verliere „das Event an Charme“, da man in kleinerem Umfang besser diskutieren könne. Die Nachfrage sei allerdings stark genug, um statt der verkauften 250 auch 400 Tickets an den Mann oder die Frau zu bringen.

Vor allem dies hat mir gezeigt, dass die Veranstaltung vom Austausch der Agentur-Leute, Freelancer und Spezialisten untereinander lebt.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die lockere Atmosphäre der Grundstein des Branchen-Events  ist. Man kann sich sowohl fachliches Wissen aneignen oder auch nur in einer These bestätigen lassen. Ich persönlich hatte viel Spaß und konnte jede Menge Eindrücke sammeln. Allerdings hätte sich ein größerer Mehrwert geboten, wenn ich bereits stärker in der Materie stecken würde, wo ich dann anknüpfen könnte.

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